Schnee

Der Tag erwacht
im Winterkleid,
unschuldig weiß
hält er's bereit.
Der Mensch sieht es
vom Glück beseelt,
bemerkt nicht, dass
so manches fehlt.
Der Schnee verdeckt
das Leid, den Gram,
was früher mal zutage kam.

Doch wenn die  kalte Schönheit weicht,
im nassen Grau das Tal erreicht,
dann denk in dieser
tristen Zeit,
der Frühling hält sich
schon bereit.
Für ihn ist Schmelz aus
Eis und Schnee
 ein Labsal für den
frischen Klee.

.© Gerti Kurth


Kommentare:

  1. Vielleicht wäre es nett, sich auch einmal zu äussern, wenn jemand den Blogbeitrag kommentiert. Nie ein danke oder sonst etwas, schade.

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  2. Hallo Anonym, wie recht du hast. Es ist wirklich nicht richtig, auf Kommentare nicht zu antworten, obwohl ich mich über jeden richtig freue. Ich werde mich bessern.
    Trotzdem würde ich auch gern wissen, wer sich hinter Anonym verbirgt, um ihm zu antworten.

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  3. Ich heisse Silvia, lese regelmässig und gerne deine Gedichte, obwohl ich sie selten kommentiere. Es freut mich, dass du so schnell reagiert hast. Herzliche Grüsse und eine gute Zeit.

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  4. Liebe Gerti, deine im Impressum angegebene E-Mail Adresse wird hier nicht erkannt. Ich konnte dich leider nicht anschreiben. So schade. Ich versuche es auf einem anderen Weg. Herzlichst, Silvia

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    1. Hab es selbst ausprobiert und du hast recht. Meine e-mail-Adresse ist gerti.kurth@freenet.de
      Liebe Grüße Gerti

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  5. Wie du weißt, sind Reime nicht so mein Ding.
    Aber inhaltlich gefallen mir deine Zeilen sehr.
    Sie wirken irgendwie so versöhnlich.
    So in Einklang mit der Natur und dem Leben.
    Außerdem gefällt mir die Harmonie von Text und Bild sehr!

    Herzliche Grüße
    von
    Jorge D.R.

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    1. Danke lieber Jorge. Wenigstens hier genieße ich deine wertvollen Kommentare.

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