Sie fand im Kirchensaal statt, der sehr schön dekoriert war und für eine Lesung ein herrliches Ambiente bot. Begleitet vom zauberhaften Flötenspiel von Gudrun Becker-Schlünder wurde der Abend ein besinnliches Erlebnis für die Seele. Das gibt mir Auftrieb und Freude. Mein Dank gilt der Kulturreferentin Frau Lenhardt.
Am Freitag, den 17.August 2012 hatte ich wieder eine erfolgreiche Lesung in der Klinik Hohemark, Oberursel.
Sie fand im Kirchensaal statt, der sehr schön dekoriert war und für eine Lesung ein herrliches Ambiente bot. Begleitet vom zauberhaften Flötenspiel von Gudrun Becker-Schlünder wurde der Abend ein besinnliches Erlebnis für die Seele. Das gibt mir Auftrieb und Freude. Mein Dank gilt der Kulturreferentin Frau Lenhardt.
Sie fand im Kirchensaal statt, der sehr schön dekoriert war und für eine Lesung ein herrliches Ambiente bot. Begleitet vom zauberhaften Flötenspiel von Gudrun Becker-Schlünder wurde der Abend ein besinnliches Erlebnis für die Seele. Das gibt mir Auftrieb und Freude. Mein Dank gilt der Kulturreferentin Frau Lenhardt.
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| Foto: Jana Gaunitz |
Ich habe den Weinberg
neu angelegt,
du gabst mir von oben
das Zeichen.
Nun ernte ich Wein
du gabst mir von oben
das Zeichen.
Nun ernte ich Wein
aus den Früchten der Liebe
vollmundig und reif.
Der Becher gefüllt mit
perlendem Leben,
rubinrot leuchtendes Elixier.
Ich hebe das Glas
vollmundig und reif.
Der Becher gefüllt mit
perlendem Leben,
rubinrot leuchtendes Elixier.
Ich hebe das Glas
in Dankbarkeit
und trinke es aus bis zur Neige.
© Gerti Kurth
Ich reise in die Erinnerung
und bleibe
an der Sehnsucht hängen.
Weißt du noch?
Wochenlang haben wir Pläne gemacht. Wochenlang darüber diskutiert, wohin unsere Reise gehen soll. Du wolltest ans Meer, in die Sonne. Ich wollte wandern im Hochgebirge, die Stille und Einsamkeit spüren.
Trotzdem haben wir immer eine Lösung gefunden, die uns beide zufrieden stellte.
Erinnerst du dich?
Unser größter Wunsch war Afrika. Abend für Abend, im Schein der Kerzen, schauten wir uns Reiseberichte an, rechneten, planten die abenteuerlichsten Routen. Ich habe alles vor mir gesehen und am schönsten waren deine strahlenden Augen, wenn wir uns ins Uferlose verstiegen. Afrika würde uns alles bieten. Berge und Meer, Wildnis und Abenteuer, die schönsten Nationalparks mit ihren Tieren.
„Es wird teuer“ hast du gesagt. „Wir schaffen das“ meinte ich. „Es ist unser Traum“.
Doch dann… ist er zerplatzt.
Irgendwann ließ er sich nicht mehr verwirklichen, weil du gegangen bist. Hast mich zurück gelassen mit unseren Sehnsüchten, unseren Träumen.
Nichts ist geblieben.
Nur dein Bild, Augen, die mich anschauen, als wollten sie mich trösten
mit der Erinnerung an einen wunderschönen, gemeinsamen Traum.
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| Heinz + 11.11.07 |
Malerin: Gertrude Schneider
Traumtänzer
Ein Traumtänzer bist du.
Du fängst die Sonne ein,
wenn sie schon untergegangen ist.
Du malst den Regenbogen bunt,
wo Andere nur das Dunkel sehn.
Und aus dem Schneckenhaus baust du ein
Du malst den Regenbogen bunt,
wo Andere nur das Dunkel sehn.
Und aus dem Schneckenhaus baust du ein
Wolkenkuckucksheim.
Dich küsst der Morgentau
weil du der Nacht die Schwärze nimmst.
Und jeder Tag schenkt dir ein neues Lied.
Ein Traumtänzer bist du,
Dich küsst der Morgentau
weil du der Nacht die Schwärze nimmst.
Und jeder Tag schenkt dir ein neues Lied.
Ein Traumtänzer bist du,
doch eben das macht dich so liebenswert.
© Gerti Kurth
Wolkenhimmel
Ich male dir den schönsten Wolkenhimmel,
versetzt mit blau und weißen Schafen drin.
Ich häng ihn über uns und ein Gewimmel
von gelb und rot mal ich ins Bodengrün.
In deinen Augen leuchten tausend Sonnen,
ich fange sie für kalte Tage ein.
Die Sommerzeit hat grade erst begonnen
und deine Lippen sind wie junger Wein.
© Gerti Kurth
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